Volleyball

weibliche U13: 7. Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft 2017!

Nichts kann uns aus der Ruhe bringen, dachte man … aber der Reihe nach!

Es war alles so schön geplant! Um Stress zu verhindern, war die Anreise schon am Freitag. Wegen einer Vollsperrung auf der A3 dauerte diese dann aber vier(!) Stunden. Aber die Mannschaft der weibl. U13 nutze diese Zeit, um sich auf die kommenden zwei Tage einzustimmen. Man machte kurzerhand aus dem PTSV Bus ein Partymobil.

Am Morgen des ersten Spieltages fuhr man entspannt zur Halle, um sich dort mit der Atmosphäre vertraut zu machen. Nach der feierlichen und stimmungsvollen Eröffnungsfeier ging es dann endlich los!

Die Gegner in unserer Gruppe waren die Mannschaften von Eintracht Vogelsang und TB Höntrop.

Der TB Höntrop war dann auch die erste Herausforderung. Nach guter alter Tradition war der Einstieg in das erste Spiel wieder sehr holprig. Der erste Satz konnte aber dennoch mit 25:19 für die PTSV Mannschaft entschieden werden. Der zweite Satz ging dann klar mit 25:13 zum ersten Sieg an die PTSV Mädchen.

Dann stand Eintracht Vogelsang, Ausrichter der WDM 2016, auf der anderen Seite vom Netz. Hier ging die Aachener Mannschaft den ersten Satz von Beginn an konzentriert zur Sache und entschied diesen dann auch deutlich mit 25:13 für sich. Der zweite Satz begann und plötzlich war Sand im Getriebe. Man konnte sich nicht mehr der gegnerischen Spielweise anpassen und der Satz ging völlig verdient mit 25:15 an Vogelsang. Der Tie-Break musste also her. Auch hier merkte man, dass die Nerven der PTSV Mannschaft sehr strapaziert wurden. Aber die“ Kleinen Ladys“ zeigten zum Schluss, dass sie nicht aufgeben und gewannen den Tie-Break dann mit 15:12 und waren damit Gruppen Erster!

Dann kam die Zwischenrunde!

Hubert Lemmens und das Trainerteam, welches aus Co-Trainer Dirk Kallenborn und Sophie Wynands bestand, sahen gespannt der Auslosung entgegen. Das Losglück war aber diesmal nicht auf der Seite der Aachenerinnen.

Wir bekamen den am schwersten zu spielenden Gegner zugelost…die Mannschaft von Blau- Weiß Aasee.

Diese Mannschaft hatte eine 1,80 cm (!) große, spielerisch sehr gute Spielerin in ihren Reihen. Schon in den Gruppenspielen hofften alle, dass man diese Truppe erst gegen Ende des Turniers als Gegner bekommt.

Als nun feststand, gegen wen es nun im entscheidenden Spiel ging, sah man der Mannschaft schon an, dass es nicht einfach wird die Nerven in den Griff zu bekommen. Und es sollte auch so kommen!

Die PTSV Mannschaft hatte so viel Respekt vor der gegnerischen Mannschaft, dass sie von Spielbeginn an mit sich und ihren Nerven haderte. Leider gelang es den Trainern nicht den Druck von den Spielerinnen zu nehmen. So ging der erste Satz mit 25:15 an Blau-Weiß Aasee. Im zweiten Satz setzte sich das fort, was bis zum Schluss nicht zu ändern war. Die Spielerinnen konnten mental nicht die Art von Gegenwehr leisten, die nötig gewesen wäre das Spiel zu drehen. So ging dann auch der zweite Satz mit 25:19 verloren.

Der Traum von der Titelverteidigung war zerplatz…die Halbfinals konnten nicht mehr erreicht werden!

Einen Trost gibt es aber dennoch. Blau Weiß Aasee wurde später Westdeutscher Meister!!

Man muss glaube ich nicht erwähnen, was nun in den Mädchen vorging. Es dauerte bis zum Abend, bis ein „jetzt erst Recht“ Gefühl aufkam. Der Nächste Tag sollte wieder positiv gestaltet werden. In der Platzierungsrunde ging es dann direkt zu Anfang des Tages gegen die Mannschaft aus Datteln. Diese Mannschaft war aus der Quali B bekannt und sollte kein Problem darstellen. Aber auch hier spielten die Nerven den „Kleinen Ladys“ einen bösen Streich. Die Mannschaft konnte sich keinen sicheren Vorsprung erspielen und verlor den ersten Satz dann mit 25:22. Nun war auch der Platz fünf in Gefahr und das machte natürlich den Druck für den zweiten Satz nicht geringer. Es gelang aber dennoch diesen wichtigen zweiten Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden und wieder den Tie-Break zu spielen. Im Tie-Break war es dann ein Kopf an Kopf Rennen und hier kam dann auch Pech dazu. Beim Stand von 14:14 machte die Mannschaft aus Datteln zwei Angaben, die so unglücklich über das Netz kamen, das auch hier die PTSV Mädels das Nachsehen hatten. Der Tie-Break ging mit 14:16 an Datteln. Nun war klar, dass man um Platz 7 spielte und es ging wie schon in der Gruppenphase wieder gegen Eintracht Vogelsang.

Bei der Vorbesprechung für das letzte Spiel beschlossen Mannschaft und Trainerstab, dass nun alle noch einmal zum Einsatz kommen sollen. Der erste Satz ging noch mit 25:20 an Vogelsang. Der zweite Satz wurde dann ohne Druck und endlich wieder mit der alten Spielstärke gespielt. Das Ergebnis war deutlich …25:8 hieß es nach dem zweiten Satz. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Also wieder Tie-Break und da gingen Annbritt, Josi, Isabell, Lara, Sophie, Eva und Finja mit 15:3 als siebter der Westdeutschen Meisterschaft 2017 vom Platz. Mit einem positiven Gefühl und der Gewissheit, dass es „nur“ an den Nerven lag und sie das Volleyball spielen nicht verlernt haben!

Tja, wie heißt es so schön…“Krönchen geraderücken und weiter machen“. Die Vorbereitung auf die WDM 2018 haben gestern begonnen!

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