Neues aus der Triathlon-Abteilung

PTSV Aachen beim Stadtwerke Ratingen Triathlon vertreten

Markus Wedler berichtet von seinem erfolgreichen Kurzdistanz-Finish:

„Als ich mich im Februar für den Ratingen Triathlon angemeldet habe, war nicht zu ahnen, dass dies mein einziger Wettkampf in diesem Jahr sein würde. Eine Kurzdistanz zum Abschluss der Saison hatte ich mir vorgenommen. Die erste Saison in der ich mein Training für den Dreikampf aus Laufen, Radfahren und Schwimmen nicht nur für mich alleine, sondern im PTSV organisiere.

Alle anderen Wettkämpfe waren bereits abgesagt. Somit war der 20. September nun der Tag der Saison. Völlig egal, dass die Veranstalter wegen Auflagen des Gesundheitsamt kurzfristig um eine Woche verschieben mussten. Schnell füllte sich das Teilnehmerfeld mit Startern aus der ganzen Republik.

Unnötig zu erwähnen, dass dadurch das Niveau deutlich höher wurde, als bei vielen meiner vorherigen Starts in der Hobbyklasse. Wer beispielsweise aus Saarbrücken oder Darmstadt anreist, der muss seinen Sport schon sehr ernst nehmen. Aber das Ziel war eh nie das Podium, sondern der Sieg über den eigenen Schweinehund und die Erfahrung, alles gegeben zu haben und die persönlich bestmögliche Leistung abzurufen. Na gut, nicht letzter der Altersklasse zu sein, ist auch schön. [Anmerkung der Redaktion: Wir gratulieren zum 33. Platz in der Altersklasse! Weiter so!!!]

Beim Check-In in die Wechselzone gab es dann eine großartige Überraschung. Kurzfristig hatten die Veranstalter mit dem Pushing Limits Race eine Startgruppe für Profis ins Programm genommen.

Und so stellte sich absolute Weltklasse in Ratingen an den Start des Rennens, das der amtierende 70.3 Weltmeister Gustav Iden bei den Herren und bei den Damen Lisa Norden, eine mehrfache Ironman Siegerin und mehrfache ITU Weltmeisterin auf Sprint und Kurzdistanz, souverän gewonnen haben. Hochachtung auch, dass sich Steffi Jansen, Leiterin unserer Triathlon Abteilung, einer solchen Weltklasse Konkurrenz gestellt hat!

Dass Weltklasse und Hobbyklasse am selben Tag auf der gleichen Strecke unterwegs sind, erlebt man ja sonst nur bei den ganz großen Events wie Roth oder Frankfurt. Einfach genial! Und mal ehrlich, es ist schwer zu entscheiden, wer mehr leistet: der Hobbyathlet, der sich 4h 51 am persönlichen absoluten Leistungslimit bewegt und damit den letzten Platz der 76,5 Distanz über 1,2 km Schwimmen, 60 km Rad und 15km Lauf belegt, oder der Profi, der nach 1h 37 Vollgas bereits sein Ziel erreicht hat. Allen Startern gebührt vollste Anerkennung.

Die Organisation dieses Wettkampfs unter Corona-Bedingungen war exzellent. Maske und Abstandsregeln sind weitestgehend perfekt eingehalten worden. Die Laufstrecke mit wechselndem Untergrund war super abgesteckt und schön flach. Anspruchsvoll war besonders die Radstrecke. Auf den 10 Kilometern waren jede Runde 120 Höhenmeter zu erklimmen.

Für mich war es in vielfacher Hinsicht eine Premiere. Der erste Start für den PTSV,  das erste Mal ein Rolling-Start, das erste Mal ausschließlich im Kraulstil durchgeschwommen und das erste Mal eine Kurzdistanz in unter 3 Stunden beendet.

Danke an alle Trainer des PTSV, die mich im letzten Jahr darauf vorbereitet haben.

Euer Markus“

Wir sagen: MEGA Leistung lieber Markus, die Begeisterung für diesen Sport ist dir definitiv anzumerken. Herzlichen Glückwunsch und toi, toi, toi für die kommende Triathlon-Saison wünscht dir dein PTSV-Team

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