Kyu-Prüfungen im Kyudo

Kyu-Prüfungen in unserem Kyudojo

Am 28. März hat unsere Kyudo-Abteilung für den Kyudo Landesverband NRW einen Prüfungsvorbereitungslehrgang und Prüfungen zum 5. bis 1. Kyu durchgeführt. Dazu reiste als externe Prüferin Cornelia Brandl-Hoff aus Hamburg an, die unsere lokalen Prüfer Ulla Haede und Matthias Seidel unterstützte. Die 19 Prüflinge kamen aus den Vereinen in Mainz, Aachen, Bottrop, Düsseldorf, Erkrath, Hürth, Meerbusch, Schwerte und Waldniel.

Um 11 Uhr grüßten die Kandidaten zum 3. bis 1. Kyu an und zeigten dann in einem Kaltstart ihr Können beim Schießen auf das Standardziel (Mato) in 28 m Entfernung in der von der All Nippon Kyudo Federation vorgeschriebenen Prüfungsform. Mit 15 Prüflingen konnte in drei Gruppen mit je fünf Schützen geschossen werden. Das entspricht der Standardformation. es wurde also niemand durch ungewöhnliche Gruppengrößen verunsichert. Danach war freies Schießen angesagt, während die Prüfer ihre Beobachtungen abglichen. Im weiteren Verlauf wurden Details des Bewegungsablaufs für die Prüfung geübt, die beim Kaltstart noch nicht gut ausgeführt wurden. Es gab auch Rückmeldungen zur Schießtechnik. Ein fester Bestandteil der Prüfungsvorbereitungslehrgänge ist auch immer der Umgang mit unvorhergesehenen Situationen. Was ist zu tun, wenn ein Pfeil herunterfällt? Was, wenn eine Sehne reißt? Solche Shitsu genannten Situationen formvollendet und ohne Panik zu meistern, kann auch zum Bestehen beitragen. Für die praktische Einübung der Abläufe konnten wir auf unseren großen Fundus an gerissenen Sehnen zurückgreifen.

Um 15:30 Uhr stießen die vier Kandidaten zum 5. und 4. Kyu dazu. Für diese Prüfung wird aus kurzer Distanz auf eine Strohrolle (Makiwara) geschossen und der Bewegungsablauf ist nicht so anspruchsvoll wie bei den Mato-Schützen. Deshalb reichte ein verkürzter Lehrgang.

Um 17 Uhr wurde es dann ernst. Die praktischen Prüfungen begannen. Für die zwei Kandidatinnen zum 1. Kyu kam noch die schriftliche Bearbeitung zweier Prüfungsfragen hinzu, für die sie eine halbe Stunde Zeit hatten. Die eine Frage prüfte Wissen zur Schießtechnik ab. Die andere bezog sich auf persönliche Erfahrungen mit dem Üben von Kyudo. In dieser Aufteilung werden auch die schriftlichen Aufgaben bei Dan-Prüfungen gestellt.

Nun hatten die Prüflinge das ihre getan. Während die Prüfer sich zur Beratung zurückzogen, konnten sie sich entspannen. Zur Verkündung der Ergebnisse nahmen sie noch einmal in Reih und Glied Aufstellung und es wurden die Namen und die Graduierung aufgerufen. Für die allermeisten war das die angestrebte neue.

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