von Julia Schnitker

Volleyball | Damen 2 vs. SC 99 Düsseldorf – Nachbericht

Mit Kampfgeist endlich die sehnlichst erwartete Belohnung!

Schon vorab in der Umkleide wurde von unserer Kapitänin ein klarer Auftrag gegeben, ich zitiere wörtlich: "Lange Ballwechsel sind heute nicht drin!"

Mit der Stärkung, die man aus der Begegnung gegen Köln mitgebracht hatte in die neue Trainingswoche, konnten die Aachenerinnen die ersten beiden Sätze (25:17) (25:12) deutlich für sich gewinnen. Mit einer stabilen Annahme u.a. wegen unserer starken Libera Kristina Laumen und einer Konstanz in nahezu allen anderen Elementen, dazu einer wahnsinnig starken Aufschlagquote von Nina Kohler (die sich übrigens im weiteren Sätzen fortführte), waren wir in Satz 1 und 2 mit voller Konzentration und Fokus dabei.

Im dritten Satz fing dann in der Mitte des Satzes das altbekannte Zittern an, nach einigen erfolgreichen Wechseln auf Aachens Seite ging der Satz dennoch knapp an Düsseldorf (24:26).

Der vierte Satz verlief dann ebenso unerfreulich. Wieder schafften es die Aachenerinnen nicht bis zu einem Satzball. Und so kämpften sich die Düsseldorfer wieder ran, sodass es zu langen, spannenden Ballwechseln kam, bei denen u.a. unsere Mitten und vorallem unsere Diagonale Marly Reijnen einige starke Abwehraktionen vorwiesen. Dennoch hatte der DSC am Ende doch den längeren Hebel (22:25).

Der Tiebreak (15:13) verlief dann auch recht spannend, natürlich nur für unsere Zuschauer. Aber das Wichtigste war, dass wir nach einer Spielzeit von etwa 120 min als erleichterter Sieger vom Spielfeld gehen konnten.

Und jetzt können wir uns auf das nächste Heimspiel mit ganzen 6 Trainingseinheiten vorbereiten. Wir sind auf jeden Fall heiß darauf, dass beste aus der Rückrunde zu nehmen, frei nach dem Motto: Alles oder Nichts, mit demselben Kampfgeist den wir in den letzten beiden Spielen schon gezeigt haben.

Es spielten: Julia Schnitker, Caro Guntermann, Julia Pelzer, Katja Kohler, Nina Kohler, Marly Reijnen, Annig Kaminski, Nicola Juncu, Kristina Laumen, Anna Hansknecht, Laura Hillebrand, Nina Nießen.

Au Hur!

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