von David Augenstein

Volleyball | H2 gegen den VC'73 Freudenberg - Nachbericht

PTSV H2 gewinnt auswärts 3:1

Am vergangenen Mittwoch hat die 2. Mannschaft des PTSVs den ersten Sieg in der laufenden Saison erzielt. Am Tag der deutschen Einheit waren die Aachener zu Gast beim VC `73 Freudenberg, die bisher mit 6 Punkten aus den ersten beiden Spielen sehr erfolgreich waren. Die Kaiserstädter kämpften in den ersten Partien noch gegen die mangelnde Konstanz und konnten sich nun in einem spannenden Spiel 3:1 (+24, -20, +18, +20) durchsetzen.

Dem Team aus Aachen war schon im Vorhinein klar, dass dies ein schwieriges Spiel werden würde. Denn Freudenberg konnte in den ersten beiden Partien zwei 3:0 Siege erzielen, worunter auch die Zwangsabsteiger der 3. Liga TVA Hürth II waren, die als eines der Favoritenteams der Liga gelten.

Die Mannschaft aus Aachen startete hoch konzentriert in die Partie und baute mit scharfen Aufschlägen direkt Druck auf die Gastgeber auf. Doch die 5:1 Führung wurde im Anschluss gleich wieder verspielt. Fehler in Annahme und Angriff spiegelten die letzten Spiele wieder. Bis Mitte des Satzes erhielt das Team aus dem Siegerland einen 3-Punkte-Abstand aufrecht. Eine Aufschlagserie durch Martin Lenzen glich aber auf ein 15:15 aus und es gab ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Ende des Satzes. Bei der Führung von 22:24 war das Freudenberger Team aber zu fahrig und vergab leichtsinnig Punkte. Diese Phase nutzten die Aachener exzellent und gewannen denkbar knapp 26:24. Dieser erste Erfolg gab dem Team um Niklas Rademacher auftrieb, um motiviert in den zweiten Durchgang zu starten. Im zweiten Satz gaben die Kontrahenten ein Spiel auf Augenhöhe zum Besten. Um eine Veränderung ins System zu bringen, bekam Tobias Langemeyer seine erste Einsatzzeit und zeigte, dass er auf dem Regionalliga-Niveau gut mithalten kann. In der Endphase brachten die Hausherren jedoch den Vorsprung über das Ziel, was durch kleine Fehler seitens der Aachener und einem fehlerfreien Spiel der Freudenberger begründet war (20:25). Doch die Gäste aus dem Rheinland gaben sich im dritten Satz nicht auf und zeigten Kampfgeist. Der PTSV schaffte es mit spektakulären Abwehraktionen den Ball im Spiel zu halten und im Angriff dann zu punkten. Trotz einer guten Abwehr der Gastgeber schafften die Aachener mehr Druck zu machen. Langemeyer brillierte in diesem Durchgang mit einer top Quote im Angriff und guten Blockaktionen. Die 11:6 Führung der PTSVler zwang die Freudenberger zu Spielerwechseln, die Unruhe ins Heimteam brachte. Die Führung der Aachener wurde am Ende ungefährdet zum 2:1 nach Sätzen 25:18 heimgefahren. Die anfängliche Nervosität war abgeschüttelt und die Kaiserstädter zeigten ihre Leistung. Nun wollten die Gäste auch mit drei Zählern im Gepäck nach Aachen zurückkehren. Der Beginn des 4. Satzes lief aber alles andere als gut. Die Freudenberger brachten sich 11:8 in Führung, was wieder an der hohen Eigenfehlerquote der PTSVler lag. Doch dann startete die Aufholjagd. Punkt um Punkt kämpfte sich die Aachener Sechs zurück. Angepeitscht durch die Bank, wurde auf 16:17 aufgeholt und durch eine Serie von Zuspieler Tobias Knie in eine 20:18 Führung umgewandelt. Diese Schwächephase der Siegerländer wurde ihnen zum Verhängnis. Tobias Langemeyer setzte durch eine Aufschlagserie am Ende dem Spiel seinen Stempel auf, wodurch die Aachener den Satz 25:20 und damit das Spiel 3:1 verdient gewannen. Für den Youngster war es ein gelungener Einstand!

Mit dieser Leistung kann das Aachener Team sich etablieren. Die zweiwöchige Pause soll genutzt werden, um sich aus kleinen Schwächephasen schnell zu befreien, die durch unkonzentrierte Aktionen entstehen. Am Samstag den 20.10.2018 sind die PTSVler auswärts gegen den VC Menden-Much gefragt. Ziel dabei sind ganz klar drei Punkte.

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